Mein Zugang zur Spiritualität

„Spiritus“, aus dem Latein steht für Geist, Hauch bzw. „spiro“: ich atme


Zu meiner Spiritualität fand ich durch einen „Crash“ in meinem ach so materialistischen und temporeichen Leben, vor 10 Jahren. All meine Lebens-Konstrukte und Ideen, wie mein Leben funktioniert, an die ich so fest glaubte, krachten in sich zusammen. Lösten sich in Nichts auf – somit war ich gezwungen mich neu zu orientiere. Auf diesem neuen Weg der Selbstfindung begegnete ich vielen Spirituellen Lehrern und Lehrerinnen, die mir nicht nur eine Seite des Lebens zeigten, es offenbarten sich viele neue Blickwinkel und neue mögliche Wege.


Das Eintauchen in meine Spiritualität erwies sich als sehr hart und straight – kein Stein blieb auf dem Anderen, alles verlief wie auf Schienen – das war ich ja von der HTL-Ausbildung gewohnt.
Erster Meilenstein war die Ausbildung zum Mentaltrainer – also ordnen der wirren Gedanken
Dann die Schamanische Ausbildung – es gibt ja noch eine Ebene, jenseits von schwarz und weiß. Ich fühle mich wieder und meine Umwelt.


Dann die Ausbildung zum Spiegelgesetz Coach – ach ja meine Umwelt spiegelt mich und meine Gedanken, ich bin der Urheber.


Dann die erste Ausbildung zum Aufstellungsleiter – was soll denn das? Alles Schauspieler?
Dann die zweite Ausbildung zum Aufstellungsleiter – okay das ist mein Leben, meine Familie – ich gehöre dazu, egal was ich mache und auch nicht mache.


Dann der erste Aufenthalt im Schweigekloster – 7 Tage mit mir allein – schweigen – und Weinen – Tränen über Tränen – ich weinte 10 Jahre meines Lebens nach.


Dann der zweite Aufenthalt im Schweigekloster – 5 Tage mit mir allein, Stille – welch Genuss, in der Stille bekam ich die ersten Antworten.


Dann der dritte Aufenthalt im Schweigekloster – 2 Tage – ich hab es verstanden, das Schweigen und die Stille kann ich mir auch selbst erschaffen – egal wo ich auch bin – ich muss es nur tun.
Heute hier und jetzt hab ich verstanden, dass ich der Kapitän in meinem Leben bin, mein Schiff dennoch nicht steuern kann, nur die Gegenwart annehmen.


Den Fluss meines Lebens kann ich nur im JETZT erleben, und in dem ich den jetzigen Moment bedingungslos und rückgratlos annehme, gebe ich mich ganz hin. In der Hingabe lasse ich meinen inneren Widerstand los, gegen das was ist.


Nur so kann (mein) Leben funktionieren.

Kurt W. Bergles

Systemischer Berater, Coach und Supervisor
Unternehmensberater, Personal- und Organisationsentwickler

Am Arlandgrund 23
8045 Graz
Tel.: +43 699 125 152 82